Familiengottesdienst und Adventssingen
Am Sonntag, 29. November, dem 1. Advent, laden wir um 10:30 Uhr ganz herzlich zum Familiengottesdienst ein. Mit dem 1. Advent beginnt auch wieder das alljährliche Adventssingen in unserer Kirche. Dazu sind ab Montag, dem 30. November, täglich, außer sonntags, um 17:00 Uhr Kinder, Eltern, Großeltern und alle, denen das gemeinsame Singen in der Adventszeit Freude bereitet, ganz herzlich eingeladen.
KGV Seifersdorf
Volkstrauertag
Anlässlich des Volkstrauertages am 15. November wollen wir im Anschluss an den Gottesdienst um 10:30 Uhr am Gedenkstein gegenüber der Seifersdorfer Kirche der Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung sowie aller Christen in der Verfolgung gedenken. Wider des Vergessens!
KGV Seifersdorf
Martinstag in Seifersdorf
Wir treffen uns in der Seifersdorfer Kirche am 11. November um 17 Uhr, um die Martinsgeschichte zu hören und Martinslieder zu singen. Anschließend starten wir mit unseren Laternen zum Martinsumzug. Am Feuer auf der Pfarrwiese wollen wir dann die Martinshörnchen miteinander teilen und noch gemeinsam singen. Dazu sind alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern ganz herzlich eingeladen.
KGV Seifersdorf
Lesenacht in der Kirchenscheune Seifersdorf
Wenn es im Herbst schon etwas früher dunkel wird, ist wieder Lesezeit. Da gemeinsames Lesen und Vorlesen viel Freude macht, soll es auch in diesem Jahr eine Lesenacht für Kinder der 2. bis 5. Klasse geben. Termin ist Freitag, der 6. November, ab 17:30 Uhr. Wir werden mit einem gemeinsamen Abendessen beginnen, zusammen singen, lesen und in der Kirchenscheune übernachten. Nähere Informationen bei Lydia Uhlig unter 01520/7876483. Anmeldungen bitte per Mail an lydia.uhlig@freenet.de
Lydia Uhlig
Bläsergottesdienst zur Jahreslosung
Zur Jahreslosung von diesem Jahr „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ gestaltet uns wieder der Posaunenchor Oelsa einen Gottesdienst. Wir laden dazu recht herzlich am 11. Oktober um 10:30 Uhr in die Kirche in Seifersdorf ein und freuen uns auf die musikalische Umgestaltung dieses Bibelwortes und die dazugehörigen Texte, die uns dieses Wort noch einmal näher bringen.
KGV Seifersdorf
Erntedankfest in Seifersdorf
Am Sonntag, dem 28. September, feierten wir in der wunderschön geschmückten Kirche Erntedankfest. Bereits am Samstag trafen sich die Frauen, um die Kirche festlich zu schmücken, parallel dazu wurden an der Kirchenscheune Kranze gebunden, die dann an den Emporen strahlten. Allen, die an den Vorbereitungen für das Erntedankfest beteiligt waren, gilt unser herzlicher Dank. Ebenso all denen, die mit selber gebackenem Kuchen das Kuchenbuffet füllten und so zum gemütlichen Kaffee trinken im Anschluss an den Gottesdienst beitrugen. Zum Gottesdienst selber zogen die Christenlehrekinder traditionell mit den Erntegaben in die Kirche ein und sagten ihre Sprüche auf. Mit einem fröhlichen Danklied erinnerten sie daran, dass wir auch für Selbstverständlichkeiten danken sollten. Zudem gab es in diesem Jahr eine reichliche Obsternte. Die Kirche war gut mit Erntegaben gefüllt, die dann das Pflegeheim in Seifersdorf erhielt. An der Ausgestaltung des Gottesdienstes waren ebenso die Konfirmanden beteiligt, so dass es ein fröhlicher bunter Festgottesdienst war.
KGV Seifersdorf
Freitagsandacht und Gebet
Ganz herzlich einladen wollen wir zur Freitagsandacht und zum Gebet, jeweils den 1. Freitag im Monat, um 19:30 Uhr, in der Kirchenscheune Seifersdorf: Am 7. August, 4. September und 2. Oktober
KGV Seifersdorf
Feuerwehrjubiläum in Seifersdorf
Die Freiwillige Feuerwehr Seifersdorf begeht vom 20. bis 22. Juni diesen Jahres 130-jähriges Bestehen. In diesem Rahmen ist ein großes Fest geplant. Die Kirchgemeinde will sich in der Form beteiligen, in dem sie verschiedene Aufgaben bei der Festversorgung übernimmt. Außerdem sollen Kuchen für das Kaffeetrinken am 21. und 22. Juni gebacken werden. Eine Kuchenliste liegt bereits in der Kirche aus. Die FFW Seifersdorf ist für jede Unterstützung sehr dankbar. Es ist ein Fest unseres ganzen Dorfes, welches wir gemeinsam mit der Feuerwehr feiern und so auch die Gemeinschaft und das Miteinander in unserem Dorf stärken wollen.
KGV Seifersdorf
Bischofsbesuch in Seifersdorf
Unser Landesbischof Tobias Bilz stattete im Rahmen eines Besuchs des Kirchenbezirkes Freiberg auch unserer Gemeinde einen Besuch ab. Er erwanderte gemeinsam mit einigen Gemeindegliedern ein Stück des neu erstellten Pilgerweges. Am Abend hielt er eine Andacht in der Seifersdorfer Kirche und später nahm er noch als Gast an einer Sitzung des Kirchenvorstands teil. So konnte er sich ein Bild von unserer Gemeinde vor Ort machen. Ihn interessierte, wie Gemeindeleben in so einer großen Kirchgemeinde funktioniert, hörte sich aber auch unsere Sorgen und Probleme an.
KGV Seifersdorf
Beim Stöbern gefunden
Hr. Klotzsche aus Seifersdorf fand im Seifersdorfer Kirchboten von 1925 folgenden Artikel. Dieser wurde vom damaligen Pfarrer Carl Albert Felix Elz veröffentlicht. Er war von 1915 – 1945 Pfarrer in Seifersdorf.
An die leeren Kirchenbänke
Schon längst wollte ich auch einmal an euch, ihr leeren Kirchenbänke eine Predigt halten. Ihr seid doch meine getreuesten und regelmäigen Zuhörer. Einen passenden Text konnte ich allerdings nicht finden. Ich dachte an Offenbarung 3,15 ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist . Ich sehe daher von einem Texte ab und will nur sagen, dass meine Predigt zwei Teile haben soll. In dem ersten will ich euch loben, im zweiten kann ich aber auch nicht umhin, euch einen wohlverdienten Tadel auszusprechen. Ja zuerst will ich euch ein Lob spenden, wie ich es nicht allen Kirchenbesuchern spenden kann, und zwar, weil ihr immer in den Gottesdiensten anwesend seid. Das Wetter mag noch so hei oder kalt sein, ihr seid da. Ihr seid auch keine Barometerchristen, die nur in die Kirche gehen, wenn sie in Stimmung sind. Ihr macht nicht jeden Sonntag einen Ausflug in die Berge, treibt euch nicht im Stall oder in der Werkstatt oder auf den Wiesen herum, wenn die Glocken rufen. Zum anderen muss ich euch loben, weil ihr so hübsch ruhig und stille in der Kirche seid. Ihr schwätzt nicht miteinander vor der Predigt, wie man das so gerne tut; ihr schwätzt noch viel weniger während der Predigt. Ihr schaut euch nicht um, wenn Leute spät in die Kirche kommen, und seht nicht aufmerksam zu, wie sie sich setzen und was sie für eine Kleidung tragen. Ihr schlaft auch nicht während des Gottesdienstes. Ihr seht nicht immer auf die Uhr und macht keine abfälligen Bemerkungen über die Predigt. Ihr seid auch manchmal eine stumme und doch laut redende Quittung über die Predigt. Ihr gebt den Pfarrern eine Bescheinigung darüber, dass sie nicht Zeitungsartikel oder schöngeistige Abhandlungen vortragen, sondern das Evangelium predigen, und nicht Zuckerwasser bieten, sondern kräftige Arznei. So habe ich manches an euch zu loben und anzuerkennen, ihr leeren Kirchenbänke. Aber ich habe auch über euch zu klagen, bitter zu klagen. Ich muss sogar sagen, dass ihr mir von ganzem Herzen zuwider seid. Und zwar zum ersten deswegen, weil ihr gar keinen Nutzen und Segen von meiner Predigt habt. Ihr hört die Predigt nicht, ihr versteht sie nicht. Ihr bleibt stets wie ihr seid. Und das erinnert mich leider wieder an so viele Kirchenbesucher, die auch die Predigt nicht recht h ren und sie nicht verstehen. Sie bleiben auch stets, wie sie waren, und gewinnen kein Leben aus Gott. Das ist schmerzlich. Ihr betet auch nicht für den Prediger. Darum sei auch keine lebendige Gemeinschaft zwischen ihm und euch, und darum nützt euch auch seine Arbeit nichts. Ihr bringt auch keine Opfer, weder einen Zehner noch eine Mark. Ihr seid hart. Da muss ich wieder an so manche Gemeindeglieder denken, die auch hart bleiben und keine Opfer bringen, wenigsten keine wirklichen Opfer für den, der so viel um unseretwillen geopfert hat, und für die Förderung seines Reiches. Ja ihr helft noch mit, sie davon abzuhalten. Ihr leeren Kirchenbänke, ihr seid eine Gefahr und Versuchung für den Prediger. Ihr wirkt lähmend auf seinen Eifer. Mag er die Kraft von oben erfleht und an seiner Predigt noch so viel gearbeitet haben: bei eurem hohlen, starren Anblick wird sein Eifer leicht zu Eis. Es ist zwar einmal der württembergische Reformator Benz voll Verwunderung gefragt worden, warum er denn so ausgezeichnete und offenbar sehr gut vorbereitete Predigten halte, auch wenn nur ein paar alte Spital Weiblein seine Zuhörer seien. Darauf sagte er, der Brunnen spende sein gutes klares Wasser, ob viele ob wenige schöpfen. Aber es sind nicht alle Prediger wie dieser Benz. Gar mancher wird sich bei eurem Anblick sagen: Warum soll ich mir denn für eine solche Zuhörerschaft so viel Mühe geben? Ja ihr leeren Kirchenbänke seid Versucher für den Prediger, und darum hasse ich euch. Ihr seid auch eine Gefahr für die wenigen Getreuen, die den Gottesdiensten beiwohnen. Ihr entmutigt sie und kühlt auch ihren Eifer ab. Manche fangen an, sich zu schämen, dass sie noch allein den Weg zum Gotteshause einschlagen. Andere meinen, die Predigt tauge doch nicht viel. Sie sei nicht interessant oder vielleicht zu scharf. Der Weg des Wortes Gottes zu ihren Herzen wird verbaut. Schließlich geraten sie noch in Zweifel, ob nicht die Sache Gottes doch im Aussterben sei. O, ihr leeren Kirchenbänke, ihr wisst gar nicht, wieviel Wasser ihr auf die Mühlen des Unglaubens liefert. Ihr schreit es in die Welt hinaus, die Religion sie überflüssig. Die Welt weiß, dass es so viele leere Bänke gibt, und der Unglaube und der Satan wei es auch, und sie triumphieren: DieGemeinde Christi ist tot und ihre Sache verloren . Ja, ihr leeren Kirchenbänke, ihr tragt ich weiß es, was ich sage ein gut Teil Schuld daran, dass es unserem lieben deutschen Vaterlande gegenwärtig so schlecht ergeht. Wie kann ich euch lieben? Ich wünsche nichts sehnlicher und bete um nichts ernstlicher, als dass ihr verschwinden, d.h. euch mit dürstenden, heilsbegierigen Menschenseelen füllen möchtet. Sollte aber mein heißes Sehnen nicht erfüllt werden, so hoffe ich doch, eines Tages in dem Königreich meines Gottes zu sitzen mit der Gemeinde der Erstgeborenen. Dort werde ich selig sein, auch deswegen, weil es dann keine leeren Kirchenbänke mehr gibt.
Abschrift R. Klotzsche (Seifersdorf)
Markus – Evangelium
Christian Stejskal erzählt das Evangelium nach Markus aus dem Neuen Testament. Die 16 Kapitel des Markusevangeliums über das Leben und Wirken Jesu lassen sich in rund 90 Kurzgeschichten, Assimilate und Gleichnisse unterteilen. Erzähler, Fotograf und Geiger Christian Stejskal hat den gesamten Nahen Osten bereist, ist dabei den Spuren Christi gefolgt und hat die Kulturlandschaft in Israel, Jordanien und Ägypten auf der Suche nach 90 biblischen Motiven fotografiert, die die 16 Kapitel des Markusevangeliums illustrieren. Erleben Sie das lebendig erzählte Markusevangelium mit Einstreuungen selbst komponierter Musik, kombiniert mit 90 Schwarz-Weiß-Fotografien, die auf einer Leinwand gezeigt werden. Wir ladden dazu am 28. September um 19 Uhr recht herzlich ein.
KGV Seifersdorf
Ausfahrt der Senioren nach Lohmen
Die Senioren der Kirchgemeinde Seifersdorf machten sich am 20. Juni 24 auf den Weg nach Lohmen. Der Bus war pünktlich und das Wetter mit super Sonnenschein. Schneller als geplant waren wir in Lohmen, wo wir herzlich begrüßt wurden. Zuerst gab es einen kleinen Gottesdienst mit der Geschichte der Kirche, einer Andacht und Orgelmusik. Die Orgel wurde von einem sehr jungen Mann gespielt. An dieser Stelle ein Dankeschön an ihn und die Frauen, die diese sehr schöne Kirche, in Weiss und Gold gehalten, uns nahe gebracht haben. Anschließend ging es ins Pfarrhaus zum Kaffee. Hier berraschten uns die Frauen mit liebevoll eingedeckten Tischen und selbst gebackenem Kuchen. Auch hatten sich einige Seniorinnen aus Lohmen mit dazu gesellt. Wir waren eine gesellige Kaffeerunde. Bevor es wieder zum Bus ging, noch ein Katzensprung zum Schloss Lohmen. In diesem sind die Ortsverwaltung, betreutes Wohnen und noch einiges mehr untergebracht. Ein paar Schritte durch einen kleinen Torbogen und der Blick ins Tal und auf den Malerweg sowie erklärende Worte zum Schloss überraschten uns. Es war ein schöner Nachmittag. Ein Ausflug nach Lohmen lohnt sich, hier findet man einen Ortskern mit Kirche, Pfarrhaus, Schloss, Gastwirtschaft und Park. Klein aber fein. Danke allen, die uns diesen Nachmittag so schön gestaltet haben.
Margit Bellmann
Zeltplatzgottesdienst in Paulsdorf
Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Gottesdienst auf dem Campingplatz in Paulsdorf geben. Dazu laden wir Sie ganz herzlich am 28. Juli, um 10:00 Uhr, ein. Wir freuen uns, dass dieser Gottesdienst nun schon zu einer festen Tradition geworden ist und dass in jedem Jahr die Anzahl der Besucher zugenommen hat. Also lassen Sie sich auch in diesem Jahr zahlreich einladen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
KGV Seifersdorf, Karin Böhme
