
Schon bald nach seiner Gründung (vermutlich im 12. Jahrhundert) wurde im Ort eine Kapelle errichtet, die später erweitert und umgebaut wurde. Als Kirche wurde sie dem Heiligen Laurentius geweiht, einem römischen Diakon im 3. Jahrhundert, der als Märtyrer den Tod fand.
Die Kirche betritt man über eine der Anbauten auf der Südseite und ist erst einmal beeindruckt von der üppigen Malerei an Decke und Emporenbrüstungen, während Gestühl und Wände schlicht gehalten sind. Die Decke ist als sogenannte Schablonenmalerei ausgeführt und erweckt den Eindruck eines orientalischen Teppichs.
Die Brüstungen der 1. Empore sind mit Bildmotiven des Alten Testaments, die der 2. Empore mit solchen der Passion Jesu verziert.
Der Altar ist eine Stiftung eines örtlichen Erb-Müllers aus dem Jahr 1724 und zeigt das Heilige Abendmahl sowie die Gethsemana-Szene und die Geißelung Jesu. Hinter dem Altar findet man Betstuben für die Honorationen des Ortes.
Die 1956 gebaute Jehmlich-Orgel stand ursprünglich in den Annen-Kapelle in Freiberg und kam 2014 nach Hartmannsdorf.
